Vita

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Wanda Stehr

Wanda Stehr

 

aus Tornesch

Lehre als Scheibentöpferin Schneider Döring, Bad Oldesloe / R.H. Heckmann Schwäbisch-Hall

Studienreise USA

Studium am Institut für künstlerische Keramik, Diplom Freie Kunst-Keramik

Studium an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, Diplom Kulturmanagerin

Weiterbildungen in Online Marketing / Social Media Management /

Jugendgruppenleiterschein – Juleika

seit 1994 freischaffend
Atelier Wanda Stehr – Hörnweg 28 – 25436 Tornesch
seit 1994 Mitglied BBK Schleswig-Holstein

seit 1995 – 2012 Werkstattausstellung mit Gästen

von 1995 – 1998 Mitglied Adk Hamburg

1996 Stipendium des Kreises Pinneberg, Pentiment, Hamburg

1997 Workshop Bronzeguß, Keskemet, Ungarn

1998 Karla kreativ, Karla Thüringen, und Ausst. Gera-Selb

1999 – 2001 Mitglied Gedok Hamburg

Div. Ausstellungsbeteiligungen im In- und Ausland
Auszug:

1994 Galerie Scharlotte Hennig, Darmstadt

41.Landesschau, BBK Schleswig-Holstein, BrunsbüttelTendenzen,

1995 NorderstedtBewegung, Frechen, KeramionMühlhausen, Frankreich
1996 Zagreb, Triennale der Kleinplastik
Galerie Karla Koch, Amsterdam, Niederlande
1997 Frauenmuseum, Bonn

1998 Galerie karla Koch, Amsterdam, Niederlande
1999 Schloß Rheinbek, Hamburg und Umland
Stadtgalerie Kiel, EinBlicke versteckspiel Kunst
2000 Ostseehalle Kiel, Kunstausstellung des BBK Schleswig-Hostein
Kunstverein Elmshorn, Torhaus
45.Landesschau, Lübeck

Keramik Offenburg 99, Offenburg
Brunswiker Pavillon Kiel 31,35,36,36
Nord Art, Kunst in der Carlshütte
Keramion Frechen D -Middelfahrth DK, Standpunkte
Kunst und Wohnen Hamburg
Auf tönernen Füßen, Neues Kunsthaus Ahrenshoop

Terra Ceramica Deutschland, Galerie Handwerk München
Triennale Kunsthandwerk, Deutschland- Ausstralien, Frankfurt-Sydney
Die Wundermaschine, Multiple Werke von Künstlerinnen und Künstlern aus Schleswig-Holstein

Werke in privatem und öffentlichem Besittz

Badisches Landesmuseum Karlsruhe, Schloß Rheinbek, Porzellanmuseum Gera, Öffentliche Aufträge

Zu meiner Arbeit:

Garten und Land beinhaltet für mich als „globaler “ Arbeitstitel, daß sich die Arbeit mit einer Landschaftlichen Stofflichkeit auseinander setzt .Der Garten als kultiviertes Kleinformat, einer art privater Umraum und das Land als Allgemeingut, gestalteter Raum in dem es Phänomene allgemeingütliger Art zu entdecken gibt, oder einfach vorhanden sind. Da gibt es Wetter (Seewetterbericht) welches mit auf die Reise in einen gedanklichen Raum nimmt – es gibt Wasser, mit einem Blauton kann eine Reise zu Stimmungen und Befindlichkeiten von Wasser beginnen – so ist die Farbe hier auch einfach als Zustand oder Abbild eines Zustandes zu sehen/ lesen .

Im Kontrast und zugleich als Ergänzung die Monotypie schwarz weiß – ein schmales Landschaftsband wie eine Linie am weiten Horizont – das genauere Abbild , wenn auch nur in Assoziationswerten – entzieht sich durch seine Farblosigkeit und schafft sich so seinen Freiraum, kann damit auch Spiegelfläche werden – wichtig hier das viele Weiß als Freifläche, Nichts, Pause – der Umraum schafft auch hier eine gewisse Freiheit für den Betrachter und geschlossenes Gegenüber.

Die Idee der Spiegelung tritt wieder in den Edelstahlplatten und Porzellan auf – hier ist der Edelstahl nicht nur Träger, sondern auch Reflektionsebene und eine Art Dopplung entsteht (wie ein Schatten, Sphärisch in eine weitere Räumliche Ebene- traumhaft verschwommen). Auf das Metall sind Porzellanstücke geklebt. Leichte ,zarte Objekte,mit vielfältigem Anmutungswert – offen, den Umraum mit einbeziehend und im Hintergrund der „Bildfläche“ sich als Spiegelung eine weitere Ebene schaffen.

Die Fläche an der Wand verlasse ich in den neuen Arbeiten . Hier wird eine Stahlfläche in den Raum gestellt: Zarte Blau- und Grauwerte bestimmen die Fläche ..War es bei den Edelstahlplatten die Bildspiegelung, so ist es hier eine „Dopplung“ – beidseitig wird die Fläche mit Porzellan gesetzt (aus technischen Gründen mit Magneten , so z.B. auch für den Außenraum geeignet und stabil für größeren Temperaturschwankungen) – und die Plastik greift so mehr in den realen Raum – Schafft sich je nach Standpunkt des Betrachters eine bildhaften Freiraum als Fläche im Raum oder gewinnt an Plastizität und läßt mehr Integration zu.

Auch hier ist der Assoziationswert wichtig, d.h. kein klar definiertes: so will ich gesehen werden – sondern ein Ojekt, welches seine eigene Wirklichkeit hat und sich auch so dem Betrachter darstellt – dabei schwankt es zwischen Gewohntem: Landschaft , Frucht-formen, Menschen/Tier-formen und neuem Eigenständigem. Die Raupe und die Entenspuren-Blütenblätter verstehe ich etwa wie eine Raupe am Blatt, es sind Phänomene.

Unterscheiden sich formal und auch gedanklich deutlich. Die Raupe ist als Plastik gebaut – Abgegipst und mit Porzellan vervielfältigt, da ich mich in meinen Workshops zunehmend mit Bronze beschäftige, greift das Material sicherlich bald auch in meine Arbeiten über und vielleicht existiert dann diese Raupe aus Bronze und vielleicht hat sie dann auch ein Loch und kann so auch zu einen Raupe unter einem Eucalyptuszweig werden und die Spuren der Entenfüße mit der Blättern und Früchen des Herbstes zugeweht werden. So integrieren sich auch die Kelchformen – als Blütenkelche ohne Blütenblätter oder Entenfußspuren oder als Trinkkelch mit Nektar …

Meine Arbeiten haben selten Titel,denn der Betrachter soll die Möglichkeit haben
seine eigenen Gedanken zu fassen und seine eigenen Emotionen zu bilden.
Und somit möchte ich sie einladen, sich die Arbeiten im Orginal anzuschauen